Der vielfältige Nutzen von Grafikdesign

 

Gutes Grafikdesign ersetzt Worte durch Bilder, Ausdrücke durch Eindrücke, Einerlei durch Einzigartiges. Es macht aufmerksam und neugierig, Kompliziertes verständlich, Unternehmen sympathisch und Produkte begehrenswert.

 

Diese nützlichen Eigenschaften von Grafikdesign sind wie folgt zu erklären:

Bilder erleichtern uns das Verständnis und die Erinnerung. Das menschliche Gehirn verarbeitet sie nämlich besser und schneller als Texte. Daher auch der Spruch "Bilder sagen mehr als tausend Worte."

Wir verstehen Ausdrücke besser und erinnern uns leichter an sie, wenn wir damit Bilder verknüpfen können. Die Bilder dienen dann praktisch als „Eselsbrücke“ für Verständnis und Erinnerung. Eindrücke sind mehr als nur Bilder. Sie enthalten auch eine emotionale Komponente.

Mit zunehmender Werbedichte und Reizüberflutung wird es für den einzelnen Unternehmer immer schwieriger, sich von der Masse abzuheben und auf dem Markt wahrgenommen zu werden. Zu diesem Zweck entsteht mit Grafikdesign ein Logo, das keine Ähnlichkeit mit bestehenden Marken haben darf. Dieses Symbol gilt es, mit positiven Assoziationen zu besetzen. Damit soll deutlich werden, wofür ein Unternehmen steht, was es vom Wettbewerb unterscheidet, was es Besonderes, möglicherweise sogar Einzigartiges zu bieten hat.

Neugier ist eine weit verbreitete menschliche Eigenschaft: Die Gier auf Neues, eine wichtige Voraussetzung für zivilisatorischen Fortschritt. Um Neugier zu wecken, muss mit Grafikdesign die Aufmerksamkeit der Zielgruppe geweckt werden. Zum Beispiel mit einem Plakat, das Passanten von einer Litfaßsäule aus ansieht.

Grafikdesign macht Kompliziertes verständlich. Beispielsweise erklären Piktogramme ohne Worte und damit für alle Sprachen und Kulturen verständlich die Bedienelemente einer Maschine, kennzeichnen einen Fluchtweg oder weisen auf Sicherheitsbestimmungen hin. Sie erleichtern auch das Verständnis einer Aufbau- oder Bedienungsanleitung.

Illustrationen können ein Buch bereichern, optische Eindrücke von etwas vermitteln, von dem es keine Fotos gibt, und längere Texte optisch auflockern. Und das nicht nur bei Kinderbüchern.

Druckerzeugnisse haben auch im Internetzeitalter noch ihre Daseinsberechtigung, von der Visitenkarte über Prospekte bis zum Geschäftsbericht. Viele Leute wollen etwas in Händen halten, in dem sie auch unterwegs blättern können. Was Leute in Händen gehabt haben, lässt sich leichter verkaufen als das, was sie nur gesehen haben. Druckerzeugnisse sprechen auch unseren Tastsinn an und nicht nur unseren Sehsinn. Sich durch Scrollen auf dem Smartphone einen Überblick zu verschaffen, ist mühsamer als durch Blättern in einem Druckerzeugnis. Dafür hat das Smartphone aber den Vorteil, dass man es heutzutage stets bei sich hat, die Druckschrift nur, wenn man sie für einen ganz bestimmten Anlass mitgenommen und zu Hause nicht vergessen hat.

Druckerzeugnisse dienen nicht nur der Information. Durch inhaltliche Gestaltung und äußere Aufmachung können Druckschriften für ein Unternehmen imagebildend sein, es sympathisch und seine Produkte begehrenswert machen. Wieviel wertiger erscheint doch ein Unternehmen und seine Produkte auf einer attraktiv gestalteten Hochglanzbroschüre als mit nüchternen Eckdaten auf dünnem Recyclingpapier.